04. Juni 2010

Gedichte Tod Trauer

Gedichte Tod Trauer, und damit den Abschied von geliebten Menschen betreffend, erfüllen eine ganz bestimmte Funktion. Sie bewirken eine abstraktere Auseinandersetzung mit der schweren Situation. Der Trauernde und eventuell schwer Betroffene bekommt durch Gedichte Tod Trauer beschreibend einen gewissen Abstand und dieser ist sehr hilfreich. Der Trauernde kann sich oftmals selbst gar nicht aus der Last des plötzlichen Ereignisses befreien und zu sich selber finden, sondern ist manchmal wie eingemauert. Gedichte zum Thema Tod können die Größe der Ereignisse besser ausdrücken als frei formulierte Worte. Das Thema Tod und Trauer ist in unserer Leistungs- und Jugendgesellschaft auch so stark tabuisiert, dass das Ansprechen dieses Bereiches oft Unwillen, Ablehnung und Irritation hervorruft. Obwohl es doch alle gleichermaßen betrifft, entweder durch den eigenen Tod oder den Nahestehender oder Bekannter. Viele Menschen glauben anscheinend, sie könnten dem Tod ein Schnippchen schlagen oder ihn aus ihrem Leben fernhalten, wenn sie ihn nicht ansprechen und tabuisieren. Der Tod ist aber kein Wesen, das man ein- oder ausladen kann. Er ereilt sowieso jeden von uns, ob wir ihn verdrängen oder nicht. Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema kann also eigentlich niemandem schaden. Sie kann uns sogar besser darauf vorbereiten, wenn das Unerwartete plötzlich eintrifft, ob bei uns selbst oder anderen. Gedichte Tod Trauer thematisierend sind ein guter und würdiger Weg seine Anteilnahme auszudrücken.

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